Wer wir sind und was wir wollen …

Das Bestattungshaus Ehlert blickt auf mehr als 24 Jahre mit Tradition und Erfahrung zurück. 1990 von Herrn Rainer Ehlert gegründet, wird der Betrieb mit viel Einfühlsamkeit und Respekt vor dem Toten geführt. Trauer verlangt eine vertraute, warme, angenehme und natürliche Atmosphäre, um in Ruhe vom Verstorbenen Abschied nehmen und der Realität des Todes bewusst werden zu können. Ob bei Ihnen zu Hause oder in unserem Aufbahrungsraum, möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich in einem würdigen Rahmen vom Verstorbenen zu verabschieden. Wir möchten Ihnen helfen, die notwendigen Angelegenheiten zu regeln, um Ihnen Zeit und Raum für Ihre Trauer zu geben.

Aufgaben eines Trauerbegleiters

Der Trauerbegleiter Andreas Schulz steht dem Bestattungshaus Ehlert weiterhin zur Verfügung. Er absolvierte eine 2-jährige Ausbildung zum Trauerbegleiter beim Institut für Trauerarbeit in Hamburg. Trauern bedarf der Vertrautheit und des Vertrauens. Trauernde sind deshalb auf Menschen angewiesen, die ihnen Geborgenheit und Verständnis entgegenbringen. Denn die meisten Menschen erleben die Trauer als Verletzung durch das plötzliche Allein gelassen worden sein. Die Aufgabe des Trauerbegleiters ist es daher, für die Trauernden da zu sein und sie einfühlsam durch die Zeit des Abschiedes und der Bestattung zu begleiten. Wenn möglich, auch darüber hinaus.  Es ist für die meisten Menschen enorm wichtig zu erkennen, dass die Trauer nicht ausgegrenzt werden kann, sondern das sie von nun an ein Teil ihres Lebens ist.

Unser Symbol der „Schmetterling“

Der Schmetterling gilt als Zeichen der Vergänglichkeit, des flüchtigen Lebens, zugleich auch der Unvergänglichkeit, der Verwandlung zu einem neuen Leben.

Heinrich Böll schrieb einmal:
“Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, sie würden ganz anders leben: froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller. Der Tod ist nicht das Letzte. Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung. Das Leben endet nicht, es wird verändert.”

Aufgaben eines Thanatologen

Unter Thanatologie versteht man die fachgerechte Anwendung und Durchführung von Maßnahmen am verstorbenen Körper um diesen zeitweise haltbar zu machen.

Klas Studier legte seine Prüfung zum „Geprüften Thanatopraktiker“ erfolgreich nach zweijähriger Ausbildung vor der Handwerkskammer Düsseldorf ab.

Die thanatologische Versorgung des Verstorbenen wird auch als „modern embalming“ bezeichnet. Ihren geschichtlichen Ursprung hat das „modern embalming“ im alten Ägypten. In der Antike waren die Maßnahmen recht einfach und sind mit den heutigen Procedere nicht mehr vergleichbar. Die Verstorbenenversorgung im Rahmen des „modern embalming“ besteht aus einer inneren und äußere Anwendung von Substanzen, die eine hygienische und schonende Abschiednahme am offenen Sarg (Aufbahrung) sicherstellt. Die Versorgung mit Hilfe des „modern embalming“ gewährleistet in nahezu jedem Fall einen Abschied in Würde. Durch die Versorgung gewährleisten wir die Aufbahrung ohne zusätzliche Kühlung (z.B. Hausaufbahrung) auch über längere Zeit. Nach unserer Überzeugung ist das aktive Abschiednehmen (z.B. am offenen Sarg) ein bedeutsamer Schritt der Trauerarbeit. Nachweislich verhält es sich so, dass sich durch ein letztes Verabschieden am offenen Sarg die Trauerzeit wesentlich verkürzt.

Rekonstruktion – Wiederherstellendes „modern embalming“
Nach schweren Unfällen, Gewaltverbrechen oder auch nach Obduktionen ist die Abschiednahme am offenen Sarg häufig nicht ohne zusätzliche Versorgung möglich. Durch die unterschiedlichsten Verfahren des Embalmings und eine schonende Rekonstruktion ist es auch in diesen Fällen nahezu immer möglich den Hinterbliebenen die Gelegenheit die Möglichkeit der offenen Aufbahrung zu geben. Insbesondere nach plötzlichen Todesfällen oder bei sehr jung Verstorbenen ist es wichtig, die Endgültigkeit begreifbar zu machen.

Überführungen
Bei längeren Überführungen zum Beispiel ins Ausland ist die erweiterte Versorgung („modern embalming“) des Verstorbenen häufig gesetzlich vorgeschrieben. Wir unterstützen die Hinterbliebenen gern in der Durchführung und Organisation von entsprechenden Überführungen. Auch können wir durch die thanatologischen Maßnahmen eine eventuell benötigte Fristverlängerung bis zum Abschied beziehungsweise bis zur Beisetzung ermöglichen.